Faserform

Die Geschichte der Faserform

Faserform ist ein hauptsächlich aus Recyclingpapier und -pappe hergestellter Verpackungsrohstoff, der zwar bereits seit über 100 Jahren industriell produziert wird, sich aber erst seit einigen Jahren als Material erster Wahl für Verpackungs- und Polsterschutzlösungen für die unterschiedlichsten Produkte durchsetzt. Dieses in erster Linie mit Eierverpackungen assoziierte Material findet heute in zahlreichen Bereichen Anwendung und wird wegen seiner guten Schutzleistung und ökologischen Eigenschaften sehr geschätzt.

Erfindung der Faserform

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in den USA das Verfahren zur Herstellung von Faserform aus Holzabfällen und Zellstoff entwickelt, um industriell Einwegteller und -schalen für die Holzfäller der Region zu fertigen. Daraufhin fand das Verfahren auch rasch erfolgreich in anderen Bereichen Anwendung: z.B. als Kuchentabletts und -formen für Bäckereien, als Pappteller für Lebensmittelhändler oder als Picknick- und Haushaltsverpackungen für Hausfrauen.

 

Vom Einweggeschirr zur Eierverpackung

Auf Grund der hervorragend stoßdämpfenden Eigenschaften und Robustheit von Faserform kam man 1931 auf den Gedanken, frische Eier in speziellen Faserformverpackungen zu lagern und zu transportieren.

Bis dahin waren Eier lose verkauft und in Körben oder Papiertüten nach Hause getragen worden, wobei bis zu 30 Prozent der Eier zu Bruch gingen. Diese ersten Eierhöcker (mit einer Kapazität von 30 Eiern) erleichterten daher den Transport von Eiern zwischen Herstellern, Händlern und Kunden erheblich.

Erst in den 1960er Jahren wurde die moderne Form der Eierschachtel, inklusive Deckel mit praktischem Schnappverschluss, entwickelt.

Eine vielseitig einsetzbare Verpackung für Produkte des Alltags

Formfaser ist heute das meistverwendete Material im Bereich der Eierverpackungen, doch seine Eigenschaften machen es auch für andere Branchen attraktiv.

In der Lebensmittelbranche gestatten es zum Beispiel Schalen aus porösem Fasergewebe, Feuchtigkeit von Früchten zu absorbieren und über Mikroporen eine atmungsaktive Atmosphäre zu schaffen, wodurch die verpackten Früchte länger frisch bleiben.Das Material wird heute auch weitläufig zur Herstellung von Schutz- und Polsterverpackungen für Haushaltselektronik und Verbrauchsgüter genutzt.

Verwendung von Faserform in verschiedenen Bereichen

Eine moderne und ökologische Produktion

Faserform-Verpackungen werden aus Recyclingmaterial hergestellt und auf dieses Material spezialisierte Unternehmen wie CDL (Celluloses de la Loire) investieren seit Jahren in die Forschung, um immer innovativere Verfahren und leistungsstärkere Lösungen zu entwickeln, die die natürlichen Ressourcen immer effektiver schonen und zu einem nachhaltigen Umweltschutz beitragen.